Viel Arbeit –
aber schön!

Wir möchten hin und wieder unsere Arbeit dokumentieren. Nicht um uns selbst auf die Schulter zu klopfen, sondern um Interessierten zu zeigen, wo wir Produkte gefunden und aufgestöbert haben. Wie wir sie behandelt haben. Und vielleicht gibt es dort oder da auch noch die ein oder andere Hintergrundgeschichte zu erzählen. Man nennt das neudeutsch heute Storytelling. Es sei wichtig, hat man uns erzählt. Nun ja, für uns ist es einfach nur Leidenschaft und ehrliches Auseinandersetzen mit unserem Projekt, der Materie und mit unserem Raubein-Alltag. Viel Spaß beim Lesen, Schauen oder einfach Schmökern.

Wie man aus einem vergammelten Polstersessel einen modernen, völlig bequemen Hingucker mit Geschichte macht!

Ein Holzspind der uns das Schleifen lehrte!

In einem verlassenen Textilunternehmen fanden wir den mindestens 60 Jahre alten Holzspind. Auf den ersten Blick dachten wir an holen, reinigen und fertig. Leider nein. Wir lernten wie lange es wirklich braucht um Geruch – um nicht Gestank zu sagen – zu entfernen und das Holz so zu schleifen, dass es anschließend gewachst werden konnte. Die blauen Flecken und den Muskelkater vom Schleppen vergessen wir an dieser Stelle. Die Mühe hat sich gelohnt – am Ende haben wir sogar zwei Spinds gefunden und bearbeitet. Und wir arbeiten beim Schleifen nur noch mit Mundschutz. Auch das lernten wir.

Und so schaut er jetzt aus – sein Zwilling wartet noch auf die Bearbeitung durch uns

Von der Industrieuhr zum Wohn-Accessoire

Über Jahrzehnte begleitete diese strombetriebene Industrieuhr den Arbeitsalltag vieler Fabriksarbeiter/innen und zeigte ihnen Arbeitsbeginn und -ende an. Sicher waren wir nicht, ob wir die starken Verschmutzungen wegbringen. Ein Versuch war es auf alle Fälle wert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und es entstand ein schönes Wohn-Accessoire im Vintage-Stil.