






Ab und zu dokumentieren wir unsere Arbeit. Nicht, um uns selbst auf die Schulter zu klopfen. Sondern, um Interessierten zu zeigen, wo wir Produkte aufstöbern, wie wir sie bearbeiten und was daraus geworden ist. Diese Hintergrundgeschichten erzählen auch von unserer Leidenschaft für händische Arbeit, von der Auseinandersetzung mit unseren Möbeln und vom ganz normalen Raubein-Alltag. Wenn das eine oder andere Foto nicht ganz scharf ist, dann ist das natürlich so gewollt.







In einem verlassenen Textilunternehmen fanden wir den mindestens 60 Jahre alten Holzspind. Auf den ersten Blick dachten wir an holen, reinigen und fertig. Leider nein. Wir lernten wie lange es wirklich braucht um Geruch – um nicht Gestank zu sagen – zu entfernen und das Holz so zu schleifen, dass es anschließend gewachst werden konnte. Die blauen Flecken und den Muskelkater vom Schleppen vergessen wir an dieser Stelle. Die Mühe hat sich gelohnt – am Ende haben wir sogar zwei Spinds gefunden und bearbeitet. Und wir arbeiten beim Schleifen nur noch mit Mundschutz. Auch das lernten wir.


